Der Energiaverband Tschechiens (SEČR) hat im Rahmen von Konsultationen mit der Europäischen Kommission zu den EU‑Taxonomie‑Regeln Stellung genommen, die seiner Meinung nach...
Die Hauptprobleme, auf die der SEČR hinweist, sind:
Kernenergie ist in der Taxonomie nur als vorübergehende Quelle eingestuft. Der SEČR fordert entweder eine dauerhafte Einstufung als nachhaltige Investition oder eine Verschiebung der Schlüsseltermine – für den Plan eines Tiefenlagers von 2040 auf 2060 und für die Erteilung der Baugenehmigung von 2045 auf 2065.
Die Gasenergie stößt auf den Termin 2030 für die Baugenehmigung neuer Anlagen und 2035 für den Ersatz von Erdgas durch Wasserstoff oder Biogas. Laut dem Geschäftsführer des SEČR, Josef Kotrba, sind diese Termine angesichts der Dauer der Genehmigungsverfahren und der realen Verfügbarkeit von Wasserstoff und Biogas nicht erfüllbar.
Der Rückbau von Kohlekraftwerken in Tschechien nimmt an Geschwindigkeit zu, aber ihr emissionsarmer Ersatz in Form von Gas‑ und Kernkraft ist noch in der Planungsphase. Ohne eine Überarbeitung der Taxonomie wird es laut SEČR schwierig sein, Finanzierungen für diese Projekte zu erhalten.
Die Überarbeitung der Taxonomie sollte im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht werden.
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