Südkorea führt ab 2028 verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung ein

| Jiří Staník

Südkorea führt verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung ein. Die größten Unternehmen, die im KOSPI-Index gelistet sind (Vermögen über 20 Mrd. USD), werden ab 2028 Klimadaten melden, kleinere Unternehmen schließen sich nach und nach an. Die Standards basieren auf dem ISSB (IFRS S1 und S2), aber Korea gibt den Unternehmen mehr Zeit – die verpflichtende Berichterstattung von Scope‑3-Emissionen erfolgt erst nach drei Jahren statt nach einem.

Die Überprüfung durch Dritte wird zunächst freiwillig sein, Sanktionen werden zunächst durch Beratung ersetzt. Die endgültige Fassung der Regeln wird voraussichtlich im April 2026 erwartet.

Südkorea ESG-Berichterstattung ISSB IFRS S1 IFRS S2 Scope 3 Nachhaltigkeit

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